Pierre-André Valade

Pierre-André Valade
Pierre-André Valade
BiografiePierre-AndrĂ© Valade wurde in CorrĂšze, Frankreich, geboren. 1991 grĂŒndete er das Pariser Ensemble Court-Circuit mit, dessen Musikalischer Leiter er bis 2008 war. Von 2009 bis 2014 war er Chefdirigent der Athelas Sinfonietta Kopenhagen, zu der er als regelmĂ€ssiger Gastdirigent noch immer eine enge Beziehung pflegt. Ausserdem wurde er 2013 zum Ersten Gastdirigenten des Ensemble Orchestral Contemporain in Lyon ernannt und ist seit 2014 Conductor-in-Residence beim Meitar Ensemble in Tel Aviv.
Pierre-AndrĂ© Valade ist ein gefeierter Dirigent des Repertoires des 20. und 21. Jahrhunderts, insbesondere fĂŒr seine Interpretationen von Komponisten der französischen Spektralmusik,
wie Hugues Dufourt, GĂ©rard Grisey, Philippe Hurel, Philippe Leroux und Tristan Murail. Valides Repertoire reicht von Berlioz, Wagner, Verdi, Mahler, Ravel, Debussy und Strawinsky bis hin zu Berio, Birtwistle, Carter, Lachenmann und Stockhausen, aber auch Werken von Nachwuchskomponist:innen.
Als Gastdirigent wird Valade regelmĂ€ssig von grossen Festivals in aller Welt eingeladen. Er dirigierte die UrauffĂŒhrung von Marc Monnets Oper «Pan» an der OpĂ©ra National du Rhin. AnlĂ€sslich des 100. Geburtstags von Messiaen dirigierte er Werke in London, Wellington, Basel und Hanoi und prĂ€sentierte die japanische ErstauffĂŒhrung von «Les Espaces Acoustiques» mit dem Tokyo Philharmonic und Boulez’ «Pli selon pli» mit dem Tokyo Symphony, beide in der Suntory Hall. Er hat Knut Vaages «Khairos» an Den Norske Opera und «Importance of Being Earnest» an der NI Opera dirigiert.
Von seinen zahlreichen Einspielungen wurde Griseys «Les Espaces Acoustiques» besonders gelobt und erhielt 1999 den Diapason d'or sowie den Grand Prix de l'AcadĂ©mie Charles Cros. Zu Valades jĂŒngsten Einspielungen gehören Werke von Hugues Dufourt (ausgezeichnet mit dem Diapason d'Or und dem Choc du Monde de la Musique) und Harrison Birtwistles «Theseus Game» fĂŒr die Deutsche Grammophon – ein StĂŒck, das er in Duisburg uraufgefĂŒhrt und im South Bank Centre, bei den BBC Proms, beim Huddersfield Festival, beim Lucerne International Festival und in Berlin dirigiert hat. Im Jahr 2001 wurde Valade vom französischen Kulturminister zum Chevalier dans l'Ordre des Arts et des Lettres ernannt.
Zu seinen jĂŒngeren Engagements zĂ€hlen die Premiere der Oper «Proserpina» von Silvia Colosanti beim Festival von Spoleto. Im Vereinigten Königreich kehrte er zur Philharmonia zurĂŒck, um Charlotte Brays Tripelkonzert «Germinate» (UrauffĂŒhrung), Hans Zenders «Cabaret Voltaire» und Philippe Manourys «Blackout» (britische ErstauffĂŒhrungen) zu dirigieren. Ausserdem leitete einen Abend mit zeitgenössischen französischen Werken mit dem BBC Symphony Orchestra in Maida Vale.
Link
  1. Website Pierre-André Valade
Photo Credit Guy Viven
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